Energieinfrastruktur
Die Energiewende wird auf Flächen gebaut, die vorher niemand vermessen hat. Wir liefern die Grundlagen: Geländemodelle für Windparks, Dach- und Freiflächenaufnahmen für PV, Trassenvermessung für Kabel und Leitungen – und die Bestandsdokumentation, wenn alles wieder verfüllt ist.
Windenergie
Ein Windpark scheitert selten am Fundament und oft an der Zuwegung. Kurvenradien für den Schwertransport, Steigungen, Kranstellflächen, Bäume, die im Weg stehen – das alles entscheidet sich im Gelände, nicht im Übersichtsplan.
Wir fliegen die Fläche mit LiDAR, weil im Wald nur der Laser den Boden unter den Kronen erreicht. Aus den Daten entsteht ein Geländemodell, über das die Planung gelegt wird: Zuwegung, Kranstellflächen, Kabeltrasse und Baustelleneinrichtung im echten Terrain statt auf der Karte.
Konflikte fallen dann auf, solange sie noch am Bildschirm zu lösen sind – und nicht, wenn der Tieflader schon steht.
Längsprofile, Steigungen und Kurvenradien entlang der geplanten Route – geprüft gegen die Anforderungen des Transportunternehmens.
Höhenlage, Neigung und Massen für Herstellung und Rückbau der Stellflächen, inklusive Auf- und Abtrag.
Aus der LiDAR-Punktwolke lassen sich Einzelbäume erfassen – Grundlage für Rodungsumfang, Ausgleich und Naturschutzabstimmung.
Photovoltaik
Bei Dachanlagen entscheidet der Bestand über die Belegung: tatsächliche Dachflächen, Neigungen, Ausrichtung, Aufbauten, Gauben und Schornsteine. Wir nehmen das Dach per Drohne auf und liefern eine Punktwolke der Dachhaut – gemessen, nicht aus alten Plänen übernommen.
Für Freiflächenanlagen kommt es auf Geländeneigung, Entwässerung und Verschattung an. Aus dem Geländemodell lassen sich Reihenabstände und Höhenlagen planen, bevor der erste Pfosten gerammt wird.
Auf Wunsch liefern wir zusätzlich Massen für den Erdbau und die Kabelgräben – dann passt die Kalkulation von Anfang an.
Dachflächen, Neigungen und Aufbauten aus Drohnenaufnahme und Punktwolke – Grundlage für Belegungsplan und Statik-Abstimmung.
Digitales Geländemodell mit Höhenlinien für Reihenplanung, Entwässerung und Erschließung.
Bäume, Nachbargebäude und Aufbauten als 3D-Objekte – Eingangsdaten für die Verschattungsanalyse Ihres Planungsbüros.
Strom muss vom Erzeuger zum Netz. Genau dazwischen liegt die Arbeit, die selten jemand dokumentiert – bis es zu spät ist.
LiDAR-Aufnahme von Masten, Leiterseilen und Bewuchs. Grundlage für Durchhangbewertung, Trassenpflege und Bestandsdokumentation der Leitung.
Absteckung des geplanten Verlaufs und Aufmaß der ausgeführten Trasse mit Tiefenlage – bevor der Graben wieder verfüllt wird.
Planung von Trassenführung und Standorten für Ladesäulen: Zufahrten, Stellplätze, Leitungswege und Anschlusspunkte im aufgemessenen Bestand.
Der wichtigste Termin im Leitungsbau dauert oft nur einen Vormittag: das Aufmaß des offenen Grabens. Danach ist die Lage der Leitung für immer Aktenlage.
Wir nehmen den Verlauf mit Tiefenlage, Schutzrohren, Muffen und Kreuzungen auf und liefern eine Bestandsdokumentation, die einer Prüfung standhält – für den Netzbetreiber, für spätere Bauarbeiten und für den Fall, dass jemand in zehn Jahren dort gräbt.
Auf Wunsch aufbereitet für QGIS oder als KML/KMZ, damit auch Kollegen ohne CAD-Arbeitsplatz die Daten öffnen können.
Energieprojekte laufen über Jahre. Vermessung ist nicht ein Termin, sondern vier.
Geländemodell und Bestandsaufnahme als Grundlage für Layout, Zuwegung und Genehmigungsunterlagen.
Absteckung von Achsen, Fundamenten und Trassen. Nullmessung des Geländes für die spätere Massenabrechnung.
Baufortschritt aus der Luft, Zwischenaufmaße und Massen – nachvollziehbar für Abrechnung und Bautagebuch.
As-built-Dokumentation der ausgeführten Anlage und Trassen, im Format des Netzbetreibers.
Ja, mit LiDAR. Der Laser erreicht den Boden zwischen den Kronen, sodass ein echtes Geländemodell entsteht und nicht die Oberkante des Waldes. Ob ein Flug dort zulässig ist, prüfen wir vorab – Schutzgebiete brauchen oft eine Freigabe.
Von einzelnen Maststandorten bis zu mehreren hundert Hektar. Bei ausgedehnten Trassen und Windparks fliegen wir in mehreren Abschnitten und führen die Daten zu einem Modell zusammen.
Ja. Achsen, Fundamentmitten, Trassenverläufe und Höhen setzen wir vor Ort ab – klassisch mit Tachymeter und GNSS.
Nach Vorgabe: DWG, DXF, LandXML, Shapefile, KML/KMZ oder als QGIS-Projekt. Sagen Sie uns, welches Regelwerk gilt, dann richten wir die Lieferung danach aus.
Nein. Grenz- und Katasterangelegenheiten sind öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren vorbehalten. Wir übernehmen Ingenieur- und Bauvermessung sowie die Bestandserfassung und arbeiten bei Bedarf mit einem ÖbVI zusammen.
Von Nordhorn aus sind wir im Nordwesten in der Regel kurzfristig erreichbar. Für den Termin ist meist nicht die Anfahrt entscheidend, sondern eventuell nötige Freigaben – die klären wir bereits beim Angebot.
Sagen Sie uns, wo das Vorhaben liegt und in welcher Phase es steckt. Sie bekommen eine Einschätzung dazu, welche Aufnahme sinnvoll ist – und was sie kostet.
Ingenieurbüro für Vermessung & Infrastruktur
Marcin Wietrzykowski
Nordhorn · Niedersachsen
Einsatzgebiet: Grafschaft Bentheim, Emsland,
Osnabrücker Land, Münsterland, Ostfriesland
