Reality Capture

3D-Gebäudeaufmaß per Laserscanning für Gebäude, Hallen und Anlagen

Wir erfassen Ihren Bestand als präzise Punktwolke und machen daraus, was Ihre Planung wirklich braucht: Grundrisse, Schnitte, Fassaden, Flächenberechnungen oder ein BIM-Modell. Einmal aufnehmen, beliebig oft auswerten.

Punktwolke aus 3D-Laserscanning und Drohnenbefliegung eines Seniorenheims als Grundlage für die Sanierung

Wenn die alten Pläne nicht mehr stimmen

Bei fast jedem Bestandsgebäude weichen Zeichnung und Realität voneinander ab. Umbauten wurden nie nachgetragen, Maße sind gerundet, Pläne fehlen ganz. Wer darauf plant, zahlt es später auf der Baustelle.

Planung auf falscher Grundlage

Ein Bauteil passt nicht, weil die Wand zehn Zentimeter woanders steht. Solche Überraschungen kosten Zeit und Nachträge.

Aufmaß per Zollstock dauert

Manuelles Aufmessen bindet tagelang Personal und liefert trotzdem nur die Maße, an die jemand vor Ort gedacht hat.

Zweiter Termin nötig

Fehlt später ein Maß, muss jemand erneut anreisen. Mit der Punktwolke messen wir nach, ohne das Gebäude noch einmal zu betreten.

Digitale Bestandsaufnahme: Was Sie am Ende bekommen

Die Punktwolke ist der Rohstoff. Geliefert wird das, womit Sie arbeiten können – im Format Ihrer Planung.

Grundriss aus 3D-Laserscanning als Bestandsplan

Bestandsgrundrisse

Maßstabsgerechte Grundrisse je Geschoss, gezeichnet aus dem Scan – mit Wandstärken, Öffnungen und Höhenangaben. Als DWG oder DXF. Mehr dazu: Bestandspläne aus Laserscan.

2D-Gebäudeschnitt aus der Punktwolke des 3D-Laserscannings als Grundlage für den Umbau

Schnitte

Längs- und Querschnitte an jeder gewünschten Stelle. Auch nachträglich, ohne erneute Anfahrt.

2D-Fassadenansicht eines Gebäudes aus 3D-Laserscanning und Drohnenvermessung

Fassadenansichten

Vermaßte Ansichten mit Höhenbezug – Grundlage für Sanierung, Wärmedämmung oder Denkmalpflege.

Punktwolke (E57, RCP)

Registrierte, georeferenzierte Punktwolke zum Weiterarbeiten in Revit, AutoCAD, Archicad oder Cloud-Viewern.

BIM-Modell eines Parkhauses aus dem 3D-Laserscanning als Grundlage für den Umbau

BIM-Modell

Auf Wunsch modellieren wir den Bestand als BIM-Modell im gewünschten LOD – mit Abgleich gegen die Punktwolke. Mehr dazu: Scan-to-BIM & BIM-Bestandsmodell.

Detailausschnitt der Punktwolke mit zwei Fenstern zur Darstellung der Aufnahmegenauigkeit

Detailaufnahmen

Wo es genau werden muss: Anschlüsse, Profile, Öffnungen – exakt dokumentiert.

Holzbau, Modulbau oder vorgefertigte Fassadenelemente? Für das Aufmaß von Rohbau und Bestand vor der Vorfertigung haben wir eine eigene Seite: 3D-Aufmaß für Holzbau & Vorfertigung. Wie aus dem Aufmaß ein BIM-Modell wird, zeigen wir auf der Seite Scan-to-BIM & BIM-Bestandsmodell.

Der passende Scanner für die Aufgabe

Wir arbeiten mit einer breiten Palette von Laserscannern, u. a. Leica und FARO. Wo höchste Genauigkeit zählt, etwa bei Umbauplanung und BIM-Modellen, setzen wir stationäre Scanner ein. Wenn eine so hohe Genauigkeit nicht nötig ist und die Zeit zählt, scannen wir mobil im SLAM-Verfahren. Das Verfahren wählen wir nach dem Zweck der Aufnahme.

Flächenberechnung

Wohn- und Nutzflächen nach WoFlV und DIN 277

Aus dem 3D-Laserscan berechnen wir Wohn- und Nutzflächen nach Wohnflächenverordnung, DIN 277 oder gif MF-G – hergeleitet aus dem tatsächlich aufgemessenen Bestand statt aus alten Bauzeichnungen.

Sie erhalten die Flächenaufstellung raumweise, mit Anrechnungsfaktoren für Dachschrägen, Balkone und Nebenflächen, dazu die zugehörigen Grundrisse zur Nachvollziehbarkeit. Genau die Grundlage, die Eigentümer, Verwaltungen und Sachverständige für Mietverhältnisse, Verkauf oder Wertermittlung brauchen.

Warum aus dem Scan? Weil Bauzeichnungen und Realität selten deckungsgleich sind. Eine Fläche, die aus dem Plan übernommen wurde, hält einer Prüfung oft nicht stand – eine Fläche aus dem Aufmaß schon. Den Unterschied der beiden Berechnungen und wann welches Aufmaßverfahren sinnvoll ist, erklären wir im Beitrag Gebäudeaufmaß: klassisch oder digital.

Grundriss aus 3D-Laserscanning als Bestandsplan
3D-Laserscanner auf dem Dach eines Wohnhauses in London – Aufnahme vom Boden statt per Drohne wegen Flugverbotszone

Auch dort, wo es unbequem wird

Nicht jedes Objekt lässt sich per Drohne aufnehmen. Flugverbotszone, laufender Betrieb, enge Innenräume, schlechtes Wetter – für all das gibt es einen Weg, der trotzdem funktioniert.

Flugverbotszonen

Bei einem Wohnhaus in London war der Drohnenflug nicht erlaubt. Wir haben vom Dach aus gescannt und dieselben Daten geliefert.

Laufender Betrieb

Der Scanner arbeitet ohne Absperrung und ohne Produktionsstopp. Wir passen uns Ihrem Ablauf an, nicht umgekehrt.

Enge und verwinkelte Räume

Treppenhäuser, Keller, Dachgeschosse und Technikräume – dort, wo klassisches Aufmaß mühsam wird, ist der Scan im Vorteil.

Denkmal und Bestand

Berührungslose Aufnahme ohne Eingriff in die Substanz. Auch feine Profile und Verzierungen bleiben erfasst.

So läuft ein Scanprojekt ab

01

Abstimmung

Was soll erfasst werden, in welcher Genauigkeit, und was brauchen Sie am Ende? Danach richtet sich alles Weitere.

02

Scan vor Ort

Aufnahme mit dem Laserscanner, bei Bedarf ergänzt durch Drohne oder Tachymeter.

03

Registrierung

Alle Standpunkte werden zu einer Punktwolke zusammengeführt und geprüft. Erst wenn die Abweichungen stimmen, geht es weiter.

04

Auswertung

Zeichnung, Modell oder Flächenberechnung – je nach Auftrag. Lieferung im vereinbarten Format.

Häufige Fragen

Wie genau ist ein Laserscan?

Die erforderliche Genauigkeit legen wir vor Projektbeginn gemeinsam fest. Für Bestandspläne, Flächenberechnungen und BIM ist die Genauigkeit deutlich höher als beim manuellen Aufmaß – und vor allem vollständig statt stichprobenhaft.

Wie lange dauert die Aufnahme?

Das hängt von Objekt und Umfang ab. Den Termin stimmen wir vorab individuell mit Ihnen ab.

Muss der Betrieb stillstehen?

Nein. Der Scanner arbeitet berührungslos und lässt sich um laufende Abläufe herum einsetzen. Personen auf Aufnahmen werden nicht ausgewertet.

Was kostet ein Gebäudeaufmaß?

Der Preis richtet sich nach Fläche, Zugänglichkeit und gewünschtem Ergebnis. Ein Aufmaß nur als Punktwolke ist günstiger als vollständige Bestandspläne oder ein BIM-Modell. Beschreiben Sie kurz Ihr Objekt, Sie erhalten ein konkretes Angebot.

Können Sie auch Katastervermessung?

Nein. Grenz- und Katasterangelegenheiten sind öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren vorbehalten. Wir übernehmen Ingenieur- und Bauvermessung, Bestandserfassung und Auswertung – und arbeiten bei Bedarf mit einem ÖbVI zusammen.

In welchen Formaten liefern Sie?

DWG, DXF, PDF, E57, RCP, LandXML, IFC und weitere. Sagen Sie uns, womit Ihr Team arbeitet – danach richten wir die Lieferung aus.

Wann lohnt sich ein Aufmaß vor dem Umbau?

Immer dann, wenn auf Basis des Bestands geplant wird: bei Umbau, Sanierung, Aufstockung oder Erweiterung. Je früher der Bestand bekannt ist, desto weniger Überraschungen entstehen in der Ausführung und auf der Baustelle.

Bestand aufnehmen lassen?

Schreiben Sie uns, um welches Objekt es geht und wofür Sie die Daten brauchen. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung – auch dann, wenn ein einfaches Aufmaß völlig ausreicht.